Heute hatte ich sehr lieben Besuch von 3 Nachbarinnen, Frau D., Frau H. und Frau S..
Frau H. hat ihren Mann vor 5 Jahren verloren, Frau D. im September letzten Jahres, Frau S. im Dezember letzten Jahres.
Obwohl sie schon viele Jahre in dieser Gegend wohnen, kannten sie sich noch nicht und ich habe sie letzte Woche zum Witwencafe bei mir eingeladen.
Da Frau S. keine Zeit hatte, habe ich sie diese Woche noch mal eingeladen.
Sie scheinen sich gut zu verstehen.
Ich glaube, es tut ihnen gut, Leute zu treffen, die ihren Schmerz nachvollziehen können.
Und es tut meinem Haus gut, weil es ein guter Grund für mich ist, aufzuräumen.
Sprich: Wir haben alle was davon.
Und ich habe dabei erfahren, dass der Vorbesitzer unseres Hauses letzte Woche gestorben ist.
Wir haben die ganzen Jahre seinen Dachkoffer aufbewahrt, falls er ihn doch noch einmal haben möchte.
Jetzt braucht er ihn nicht mehr.
Archiv der Kategorie: Leben
2019-03-09
Der Fuchs mag die Früchte nicht, die ganz oben im Baum hängen.
Die sind ihm zu sauer!
2019-02-26
Und schon ist er wieder ein Jahr älter…
Und wir waren wieder in der Kurhessen-Therme.
Zweimal im Jahr: einmal zu Andrés Geburtstag und einmal zu meinem.
Weil Geburtstagskinder kostenlos rein dürfen.
2019-02-18
Ich bin gestern Fahrrad gefahren!
Das erste Mal seit dem Bandscheibenvorfall.
Es war toll!
2019-02-02
Ich hab mal von dem Buch „Rich Dad, Poor Dad“ gehört, dass es total toll sein soll.
Jetzt habe ich die Hörbuchversion auf youtube gefunden.
Ich finde es zum Kotzen.
Der Autor beschreibt unter anderem, wie wichtig es ist, sein Geld vor dem gierigen Staat zu beschützen…
Lauter sozialdarwinistische Scheiße.
Ich höre es trotzdem:
know your enemy!
2019-01-21
Zu früh gefreut.
„Leider waren wir gezwungen einen neuen Mitarbeiter einzustellen.
Unser Bedarf ist daher momentan leider gedeckt.“
2018-12-22
André hätte den Flur nicht abtapezieren sollen…
Aber hey, jetzt wissen wir, wo die Kabel lang gehen.
Nein, man sieht nicht die zugegipsten Stellen, man sieht die Kabel.
Direkt unter der Tapete.
2018-12-09
Das ging jetzt aber schnell.
Ich hatte in meiner E-Mail an die Krankenkasse gebeten:“ Bitte senden Sie mir noch einmal einen Ausdruck meines digitalisierten Antrags zu. Sofern ein MDK-Gutachten vorliegt, bitte ich ebenso um eine Kopie.“ und plötzlich: „gern bewilligen wir Ihre ambulante Reha“…
Da fragt man sich, warum der Sachbearbeiter es plötzlich so eilig hatte, mir die Reha zu bewilligen…
2018-12-08
Sie haben es geschafft, seit heute nehm ich wieder 20 mg Citalopram.
Ich hatte ja einen Bandscheibenvorfall.
Am 04. Oktober habe ich meinen ambulanten Rehaantrag an die deutsche Rentenversicherung geschickt, nachdem mir zuvor am Telefon versichert wurde, dass sie zuständig seien.
3 Wochen später bekam ich ein Schreiben von ihnen, dass sie nicht zuständig seien und sie meine Unterlagen an die Krankenkasse weitergeleitet haben.
4 Wochen später hab ich mal bei der Krankenkasse angerufen.
Dort hieß es, sie hätten die Unterlagen erst 3 Tage zuvor bekommen.
2 Tage später kam die Ablehnung für die _stationäre_ Reha.
Angerufen, 2 Tage später die Ablehnung wortgleich, nur „stationär“ wurde gegen „ambulant“ ausgetauscht.
Ich glaube, die Sachbearbeiterin hat sich meinen Antrag nicht einmal durchgelesen.
Einfach mal ohne groß sich mit dem Thema zu befassen abgelehnt.
Meine Schwester meinte, sie habe in ihrer Praxis so gut wie nie erlebt in letzter Zeit, dass ein Rehaantrag mal aufs Erste durchgegangen sei.
Und die, die sich mit dem Thema nicht auskennen, keine Hilfe von Familie oder Freunden haben und sich nicht wehren, kosten die Krankenkasse schon kein nennenswertes Geld…
Ich bin mir ziemlich sicher, wenn die Rentenversicherung korrekt geantwortet hätte, ich den Antrag bei der KK schnell eingereicht hätte und die Reha zügig genehmigt worden wäre, könnte ich jetzt schon wieder arbeiten gehen.
Und dann würde es mir auch seelisch besser gehen.
Stattdessen heule ich beim Geschirrspülen, weil ich das große Holzbrett, das ich von Hubert geerbt habe, abwasche.
2018-11-07
Ich kann meine eine Nachbarin nicht leiden.
Gerade sprech ich sie höflich an, frage, wie es ihrem kranken Mann geht, nutzt sie nicht wieder die Gelegenheit, mich wegen meines Gartens anzuzählen?
Und wie unordentlich der sei und warum ich denn überhaupt einen Garten hätte, wenn ich ihn nicht „pflegen“ will?
Und ich hätte doch die Zeit, ich hätte nur keine Lust, da was zu arbeiten.
Und das sei doch das Aushängeschild einer Frau, wie sie ihren Garten pflegt!
Und keiner in der Straße hätte so einen ungepflegen Garten, der sei ein Schandfleck für die Straße.
Ich ich sollte doch dies und das und warum ich nicht …
Was geht diese Frau, die den Bienen nicht einen Zentimeter Natur gönnt, an, was ich mit meinem Garten mache?
Statt dass sie mir erzählt, wie es ihrem Mann geht (dem wurde der Magen entfernt, das letzte Mal, dass ich ihn gesehen habe, hat er geheult), interessiert sie nur, dass ich den Vorgarten nicht gemäht habe.
(Das war übrigens die, die mich gefragt hat, warum ich denn nicht abnehmen würde, abnehmen sei doch so einfach, ihre Schwiegertochter habe 30kg abgenommen. Die Frau, die nach mir die dritt-dickste in der Straße ist. Das ist auch die Frau, die mir erklärt hat, wie man einen Autisten erzieht, nachdem ich ihr erzählt habe, was ein Autist ist …)
Und der Mann der Nachbarin ein Haus weiter ist gestorben. 🙁
Schräg gegenüber der Mann hatte eine Hirnblutung, der ist halbseitig gelähmt und kann nicht mehr heim.
Die Nachbarin nebenan hat sich von ihrem Mann getrennt und ist weg gezogen.
Warum gehen eigentlich immer nur die netten Nachbarn?
