{"id":2026,"date":"2019-05-04T20:05:27","date_gmt":"2019-05-04T18:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/szls.transistorgrab.de\/?p=2026"},"modified":"2019-05-04T20:05:27","modified_gmt":"2019-05-04T18:05:27","slug":"2019-05-04-ein-ganz-normaler-samstag","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/szls.transistorgrab.de\/?p=2026","title":{"rendered":"2019-05-04 ein ganz normaler Samstag"},"content":{"rendered":"<p>Unter der Woche bekommt man sie kaum aus dem Bett.<\/p>\n<p>Am Wochenende sind sie um halb 7 wach und tr\u00e4llern fr\u00f6hlich Lieder im Wohnzimmer.<\/p>\n<p>Als ich gegen 8 ins Wohnzimmer komme, hat jemand 2 Leuchtmittel aus der Stehlampe geschraubt.<\/p>\n<p>Ein Hocker steht auf dem breiten Fensterbrett im Wohnzimmer und in der Lampenfassung, die \u00fcberm Fenster h\u00e4ngt, ist eine Discolampe eingedreht.<\/p>\n<p>Auf dem Boden liegt eine Mehrfachsteckdose, in der das Nachtlicht mit Bewegunssensor, das normalerweise im hinteren Flur auf 2m H\u00f6he in der Steckdose steckt, eingesteckt ist.<\/p>\n<p>Die Geldbeutel der Kinder liegen unter dem Sofa.<\/p>\n<p>Aus irgend einem Grund liegt ein Kaltger\u00e4testecker auf dem Boden.<\/p>\n<p>Alte Photos, die Andr\u00e9 eigentlich einscannen wollte, liegen auf meinem orthop\u00e4dischen Sitzkissen in der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Die Packung Waffeln, die uns eine Nachbarin gestern geschenkt hat und die gestern abend noch voll war, ist leer.<\/p>\n<p>Auf der Arbeitsplatte liegt ein einzelnes Toffifee aus der Packung gerissen und nun unbeachtet rumliegend.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich in der K\u00fcche die Geschirrsp\u00fclmaschine ausr\u00e4ume, zerkn\u00fcllt Ansgar die Papier-Tischdecke auf dem Wohnzimmertisch und wirft sie auf die Bank.<\/p>\n<p>Ich ermahne Ansgar, den Holzofen im Wohnzimmer wieder zuzumachen.<\/p>\n<p>Ich bemerke, dass Ansgar schon wieder mit einem Vorh\u00e4ngeschloss spielt, obwohl wir ihm die letzten paar Tage schon gesagt haben, er m\u00f6ge die Finger davon lassen.<\/p>\n<p>Da Esmeralda bald Geburtstag hat, fahren wir zu einem Spielwarenladen um einen Geburtstagstisch auszusuchen.<\/p>\n<p>Zuerst fachsimpeln die Kinder noch, dann versinkt Ansgar in einem Was-ist-Was-Buch und Esmeralda sucht aus.<\/p>\n<p>Auf dem R\u00fcckweg gehen wir noch im Baumarkt vorbei, wo Esmeralda Ansgar in einem fahrbaren Einkaufskorb durch den Baumarkt schiebt.<\/p>\n<p>Beide haben sehr viel Spa\u00df.<\/p>\n<p>Als wir wieder nach hause kommen, wirft Ansgar seine Jacke in die K\u00fcche und die Kinder toben mit einer Bettdecke durchs Wohnzimmer.<\/p>\n<p>Meine Ermahnung, seine Jacke aufzur\u00e4umen, wird ignoriert.<\/p>\n<p>Ansgar springt \u00fcber den Tisch und ich muss ihn mehrfach ermahnen, vom Tisch zu gehen. Immer wieder geht er trotzdem rauf.<\/p>\n<p>Kurz darauf jagt Esmeralda Ansgar mit der Bettdecke und bald darauf h\u00f6re ich Weinen aus dem Flur.<\/p>\n<p>Offensichtlich wurde die Bettdecke nicht ins Obergeschoss gebracht, wie ich verlangt hatte.<\/p>\n<p>Ich h\u00f6re Andr\u00e9 und Esmeralda im Schlafzimmer streiten.<\/p>\n<p>Beim Weg durch die K\u00fcche sehe ich, dass die Kinder ihre Fr\u00fchst\u00fccks-Teller noch nicht in die Geschirrsp\u00fclmaschine ger\u00e4umt haben, so wie ich das nach dem Essen erwarte.<\/p>\n<p>Nachdem ich die Kinder darauf hingewiesen habe, nimmt Ansgar brav seinen Teller und kippt das restliche Essen auf den Biom\u00fclleimer ohne vorher den Deckel zu \u00f6ffnen und stellt den Teller dann unger\u00fchrt in die Geschirrsp\u00fclmaschine.<\/p>\n<p>Wieder im Wohnzimmer hebe ich ein Sofakissen und 2 Magnetstreifen vom Boden auf mit denen Ansgar heute morgen gespielt hatte.<\/p>\n<p>Ansgar merkt, dass die Schrankt\u00fcr zur\u00fcckfedert, wenn er dagegen tritt.<\/p>\n<p>Nach nur 2mal verbieten, h\u00f6rt er auf, gegen den Schrank zu treten.<\/p>\n<p>Ich mache mir in der K\u00fcche einen kleinen Imbiss, w\u00e4hrendessen sch\u00e4rft Andr\u00e9 seine Machete an der Sp\u00fcle und Esmeralda und Ansgar schauen fasziniert dabei zu.<\/p>\n<p>Ich lege mich noch etwas hin, weil ich m\u00fcde bin, mein Kopf hat noch nicht das Kissen ber\u00fchrt, als Bilbo bereits seine nasse Nase an meine Hand stupst in der Hoffnung auf Zuwendung.<\/p>\n<p>Mit dem Kater auf meiner Hand schlafe ich ein.<\/p>\n<p>Als ich aufstehe, steht in der K\u00fcche schon wieder ein Teller mit einem halb gegessenen Br\u00f6tchen auf dem Tisch.<\/p>\n<p>Wir essen Kuchen und w\u00e4hrend ich meinen Teller in die Geschirrsp\u00fclmaschine stelle, rennen die Kinder wie von der Tarantel gestochen aus der K\u00fcche.<\/p>\n<p>Ich bemerke Esmeraldas Hut auf der Sitzbank, nehme ihn hoch und entdecke 2 Silberpapierchen von Joghurette und einen halb gegessenen Riegel davon.<\/p>\n<p>Als die Kinder wieder in die K\u00fcche kommen, ermahne ich sie, ihre Teller aufzur\u00e4umen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte wieder ins Bett, aber Andr\u00e9 hat noch eine Verabredung.<\/p>\n<p>Also sitze ich m\u00fcde vorm Recher und h\u00f6re Andr\u00e9 mit den Kindern in der K\u00fcche diskutieren.<\/p>\n<p>Als Andr\u00e9 im Keller verschwindet, h\u00f6re ich, wie die Kinder in der K\u00fcche mit dem Wasserhahn spielen.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberschlage kurz im Kopf wie gro\u00df wohl die Sauerei ist und ob meine Sorge um die Unversehrtheit der K\u00fcche meine M\u00fcdigkeit \u00fcberwiegt.<\/p>\n<p>G\u00e4hnend entschlie\u00dfe ich mich, es zu riskieren und bleibe sitzen.<\/p>\n<p>Um 14 Uhr f\u00e4llt mir auf, dass Andr\u00e9 noch nicht bei seinem Termin ist und ich stehe auf um ihn zu erinnern.<\/p>\n<p>In der K\u00fcche liegt wei\u00dfes Papier aus der Druckerschublade auf dem Boden und der Deckel einer Eispackung.<\/p>\n<p>Auf der Sp\u00fcle liegt der zerrissene Rest des Kaffeefilters vom Fr\u00fchst\u00fcck, ansonsten h\u00e4lt sich die \u00dcberschwemmung dort in Grenzen.<\/p>\n<p>Ich entschlie\u00dfe mich, nicht nachzuforschen, wer die Abf\u00e4lle auf dem Tisch gelassen hat und r\u00e4ume es selbst weg.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich r\u00e4ume, kommt Ansgar mit einem Geh-Stock, den er sich aus dem Keller geholt hat und fuchtelt wild damit in der Wohnung umher.<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege, was es zum Abendessen geben soll und gehe in den Keller um die Gem\u00fcsevorr\u00e4te im Keller zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Es ist nur noch wenig Gem\u00fcse da und ich \u00fcberlege, ob ich riskieren kann, alleine zum tegut zu laufen um noch notwendige Eink\u00e4ufe zu machen oder ob ich jetzt die n\u00e4chste halbe Stunde mit den Kindern diskutieren muss bevor ich sie mitnehmen kann und sie angezogen sind.<\/p>\n<p>Ich nehme schon mal eine Packung Blumenkohl mit nach Oben.<\/p>\n<p>Auf dem Weg vom Keller zur\u00fcck in die K\u00fcche stelle ich den Stock, mit dem man unsere Dachbodenluke \u00f6ffnen kann, und der schr\u00e4g in der K\u00fcchent\u00fcr steht ins Schlafzimmer.<\/p>\n<p>In der K\u00fcche hebe ich eins der Bundeswehrphotos zum 3. Mal vom Boden auf und lege es auf ein Regal.<\/p>\n<p>Zum 5. Mal ermahne ich Ansgar, er solle das Vorh\u00e4ngeschloss in Ruhe lassen.<\/p>\n<p>Nachdem ich mich hab breitschlagen lassen, eine Runde Skyrim zu spielen bekomme ich zu h\u00f6ren: &#8222;Ich hab dich lieb, und jetzt sieh zu, wie du damit lebst!&#8220;.<\/p>\n<p>Andr\u00e9s Termin findet jetzt doch bei uns zuhause statt, also kann ich alleine zum tegut.<\/p>\n<p>Vorher muss ich aber noch auf die Toilette.<\/p>\n<p>Im Flur stolpere ich \u00fcber Ansgars Schuhe, die aus irgend einem Grund vor der Badezimmert\u00fcr liegen.<\/p>\n<p>Im Bad entferne ich zuerst das Toilettenpapier aus dem Waschbecken und putze den getrockneten Kot von der Klobrille bevor ich mich erleichtere.<\/p>\n<p>Nach dem Einkaufen ist schon Besuch da und schwei\u00dft im Carport.<\/p>\n<p>Ich packe die Eink\u00e4ufe aus und entdecke im Wohnzimmer auf dem Boden einen Kn\u00e4ul Wolle, eine H\u00e4kelnadel und eine offene Schere liegen.<\/p>\n<p>Eine Rolle Spezialklebeband liegt unterm Sofa.<\/p>\n<p>Esmeralda schl\u00e4gt Ansgar vor, einkaufen zu gehen und pl\u00f6tzlich steht Ansgar komplett angezogen im Flur.<\/p>\n<p>Ich freue mich, dass ich in Ruhe die Eink\u00e4ufe aufr\u00e4umen kann, aber vorher muss ich noch dringend ein Pflaster auf eine mikroskopisch kleine Wunde von Esmeralda kleben, die ich mit blo\u00dfem Auge nicht erkennen kann.<\/p>\n<p>Esmeralda versichert mir, dass sie da sei.<\/p>\n<p>Ich entdecke den Hut auf dem Boden in der K\u00fcche, aber da keins der Kinder da ist, die ich anpfeifen kann, entscheide ich mich, ihn auf die Treppe nach oben zu legen.<\/p>\n<p>Obwohl es nur noch 2h bis zum Abendessen sind, \u00fcberzeugt mich mein knurrender Magen mir noch eine YumYum-Suppe aufzubr\u00fchen, die ich leicht mit Knoblauch nachw\u00fcrze.<\/p>\n<p>Die Suppe gibt mir den Rest und ich gebe der Ersch\u00f6pfung nach und gehe ins Schlafzimmer.<\/p>\n<p>Ich ignoriere geflissentlich die Schuhe von Ansgar, die in der K\u00fcche auf dem Boden liegen.<\/p>\n<p>Im Schlafzimmer ist leider Bilbo der Meinung, dass er jetzt ganz dringend Zuwendung braucht und nach einer Viertelstunde gebe ich auf.<\/p>\n<p>Ich schaffe es erfolgreich, Ansgar dazu zu bringen, seine Schuhe ins Arbeitszimmer zu bringen.<\/p>\n<p>Die Schale der Banane, die er gegessen hat, muss allerdings ich in den Biom\u00fclleimer werfen, und auch die Sch\u00fcssel, in die er sich die Banane klein geschnitten hat, wird durch mich in die Geschirrsp\u00fclmaschine gebracht, genau so wie das Messer und das Brettchen auf dem geschnitten wurde&#8230;<\/p>\n<p>Ich \u00fcberlege, ob ich das angefressene St\u00fcck Croissant, das sich die Tochter von ihrem Taschengeld gekauft hat und das nun einsam auf dem Tisch liegt, auch in den Biom\u00fcll bef\u00f6rdern soll, aber ich lege es auf die Arbeitsplatte und r\u00e4ume die aufgerissene Packung Reiskekse, die ich vom Einkauf nicht sofort aus der K\u00fcche entfernt hatte, auf.<\/p>\n<p>Ich habe mich breitschlagen lassen, die Einladungen von Esmeraldas Party heute noch zu machen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend ich Andr\u00e9 die fertige Version zeige, spielt Ansgar flei\u00dfig an meinem Rechner rum.<\/p>\n<p>Nachdem ich ihn verjagt habe, spielt er eben am Drucker.<\/p>\n<p>Ich bin ein bisschen traurig, dass wir keinen Eisenk\u00e4fig im Keller haben.<\/p>\n<p>Ich bin erleichtert, dass die Kinder nach oben in ihr Zimmer gehen als Esmeralda mit dicken Tr\u00e4nen ins Wohnzimmer st\u00fcrzt und mir erkl\u00e4rt, dass Ansgar fast das ganze Croissant gegessen habe.<\/p>\n<p>Ich beschlie\u00dfe, dass wir zu Abend essen, obwohl Andr\u00e9 noch besch\u00e4ftigt ist, weil die Kinder sonst nicht rechtzeitig zu Bett kommen.<\/p>\n<p>Als ich kurz die K\u00fcche verlasse, nutzt Ansgar die Gelegenheit und holt sich Schokolade und l\u00e4sst sein Essen im Teller.<\/p>\n<p>Ich fl\u00fcchte, bevor ich mich zu sehr aufrege und h\u00f6re, wie die Kinder statt zu abend zu essen fachsimpeln, welche Zahlen Primzahlen sind und welche nicht&#8230;<\/p>\n<p>Nachdem sie den Essenstisch in v\u00f6lliger Verw\u00fcstung verlassen haben, spielen Esmeralda und Ansgar mit der &#8222;\u00dcberraschungst\u00fcte f\u00fcr M\u00e4dchen&#8220;, von der ich ohne Zweifel anerkennen muss, dass man da wirklich sehr viel Zeug aus biligem Plastik f\u00fcr sein Geld bekommt.<\/p>\n<p>Doch w\u00e4hrend Esme noch in rosa Kitsch-Tr\u00e4umen schwelgt, hat Ansgar bereits mein orthop\u00e4disches Sitzkissen von seiner Luft befreit und donnert damit auf den gro\u00dfen Spiegel ein.<\/p>\n<p>Und Andr\u00e9 steht seit Stunden im Hof und assistiert einem Freund, der unsere F\u00fc\u00dfe f\u00fcrs Sofa schwei\u00dft.<\/p>\n<p>Ich hadere noch mit mir ob ich mir einen Grog baue bevor oder nachdem ich die Kinder zum Z\u00e4hneputzen gezwungen habe.<\/p>\n<p>Nachdem mir die Zahnb\u00fcrste aus der Hand gefallen ist, verschiebe ich den Grog auf den Zeitpunkt nach dem Zubettgehen der Kinder und sage ihnen, dass sie jetzt im Wohnzimmer das Chaos der Wundert\u00fcte entfernen sollen.<\/p>\n<p>Sie reagieren \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Erst als ich ihnen sage, sie haben 10 Minuten und den Kurzzeitwecker stelle bewegt sich etwas.<\/p>\n<p>Ein Streit zieht auf, weil Ansgar keinerlei Motivation zeigt, beim Aufr\u00e4umen zu helfen.<\/p>\n<p>Ich werfe in den Raum: &#8222;5 Minuten!&#8220;<\/p>\n<p>Ansgars Antwort: &#8222;Wer andern eine Grube gr\u00e4bt, hat ein Grubengrabger\u00e4t!&#8220;.<\/p>\n<p>Diesen Satz habe ich in den letzten 5 Minuten bereits zum 10. Mal geh\u00f6rt und er war auch beim ersten Mal nicht besonders lustig.<\/p>\n<p>Die Kinder versuchen sich nun gegenseitig zu beleidigen ohne Kraftausdr\u00fccke zu verwenden, weil jeder Kraftausdruck 10ct vom Taschengeld kostet.<\/p>\n<p>Das gegenseitige Schubsen beginnt und ich ermahne: &#8222;Noch 3 Minuten!&#8220;<\/p>\n<p>Aber an Aufr\u00e4umen denkt keiner von beiden, lieber schlagen sie sich gegenseitig.<\/p>\n<p>Esmeralda geht auf Ansgar los und boxt ihn, er boxt darauf zur\u00fcck und Esmeralda schreit und heult und erkl\u00e4rt &#8222;Du kannst mich mal am Arsch lecken!&#8220; und zwar so laut, dass auch die Nachbarn etwas davon haben.<\/p>\n<p>Ansgar entfernt sich aus dem Wohnzimmer und Esmeralda rennt ihm hinterher.<\/p>\n<p>Als Ansgar wieder kommt, hat er eine Schere in der Hand.<\/p>\n<p>Esmeralda ist inzwischen mit den Nerven runter und kreischt und br\u00fcllt.<\/p>\n<p>Als der Wecker schellt, rafft sie schnell das Plastikgelumpe und tr\u00e4gt es in ihr Zimmer.<\/p>\n<p>Die aufgerissenen Verpackungen fristen ihr Dasei im Wohnzimmer auf dem Fu\u00dfboden und ich versuche Ansgar zu animieren, sie in den gelben Sack zu werfen.<\/p>\n<p>Er nimmt ein St\u00fcck aus dem Haufen aus Plastik und wirft es in den gelben Sack um dann Richtung Bad zu verschwinden.<\/p>\n<p>Schon wieder heult Esmeralda, sie ist ein Nervenb\u00fcndel und v\u00f6llig am Ende.<\/p>\n<p>Ich jage sie zum Z\u00e4hneputzen nur um im Flur eine Installation aus 4 Gummistiefel zu bewundern, die sch\u00f6n in gleichm\u00e4\u00dfigem Abstand auf dem Boden liegen.<\/p>\n<p>Nach dem Z\u00e4hneputzen gehen sie endlich hoch und ich f\u00fclle schon mal den Wasserkocher, wodurch ich leider in die gro\u00dfe Pf\u00fctze vor der K\u00fcchensp\u00fcle trete&#8230;<\/p>\n<p>Als Andr\u00e9 endlich mit der Arbeit fertig ist, gehe ich hoch zu den Kindern, wo ich ins Ansgars Bett alle Pullover und Andr\u00e9s alte Kr\u00fccken vorfand.<\/p>\n<p>Ansgar behauptet steif und fest, er wisse nicht, wo das Brett mit der Schiene f\u00fcr die Kleiderb\u00fcgel sei um die Pullis aufzuh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Ich bringe dann erst mal die Kr\u00fccken und meinen Tesafilmabroller aus Ansgars Zimmer ins Untergeschoss, wo Andr\u00e9 meint, er habe heute Ansgar mit dem Brett spielen sehen.<\/p>\n<p>Ich bleibe noch ein bisschen oben sitzen um zu verhindern, dass Ansgar zu Esmeralda ins Bett geht, weil sie sonst ewig nicht schlafen.<\/p>\n<p>Auf meinem W\u00e4schest\u00e4nder, den einer von beiden nach oben geschleppt hat, steht das CD-Radio, das den Kindern geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der St\u00e4nder ist verbogen, das Gewicht war zuviel.<\/p>\n<p>Andr\u00e9 kommt noch mal hoch um sich eine fehlende Schindel am Fenster, von der ich ihm via Telegram erz\u00e4hlt habe, anzusehen und nimmt beim Runtergehen das Vorh\u00e4ngeschloss mit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter der Woche bekommt man sie kaum aus dem Bett. 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